Vergesellschaftung von Metriaclima-Arten mit Labidochromis-Arten

Mbunas sind in der Regel revierbildende aggressive Cichliden, die in ausreichend großen Aquarien gehalten werden sollten. Das gilt insbesondere für die Metriaclima-Arten. Viele Metriaclimas sind nicht nur im Aussehen bullig und wirken sehr robust, sondern sind das auch tatsächlich. Deshalb ist es wichtig bei der Vergesellschaftung einige Grundregeln zu beachten.

Unterschiedliches Aussehen der Männchen

Die Männchen der Art, die mit den Metriaclimas vergesellschaftet werden sollen, sollten sich rein optisch deutlich unterschieden. Da spricht viel für eine Labidochromis-Art. Auch wenn es bei den Metriaclimas einige Arten gibt, die Gelbanteile enthalten, so gelb wie ein Yellow (Labidochroms caeruleus) sind diese nie. Auch die Körperform weicht deutlich von den Metriaclima-Arten ab.

Eine Vergesellschaftung mit Labidochromis-Arten verhindert also Aggressionen, da selbst die Männchen dieser Gattung nicht als Konkurren im eigenen Revier angesehen werden.

Anderes Fütterungsverhalten

Metriaclima-Arten weiden in der Regel den Aufwuchs auf Steinen ab. Mit ihren starken Kiefern kauen sie regelrecht alles ab, was auf den Steinen wächst. Im Gegensatz dazu haben Labidochromis-Arten ein recht graziles Maul. Sie kämmen den Aufwuchs auf den Steinen mit ihren Zähnen durch und filtern so Kleinstlebewesen aus den Aufwuchs heraus. Deshalb werden Labidochromis-Arten oftmals auch nicht als Nahrunskonkurrenzen von den Metriaclimas angesehen und deshalb auch im eigenen Review toleriert.

Keine Gefahr von Kreuzungen

Während es bei der Vergesellschaftung von mehreren Metriaclima-Arten zu Kreuzungen kommen kann, besteht diese Gefahr zwischen Metriaclima-Arten und Labidochromis-Arten nicht, bzw. nur in sehr wenigen Ausnahmefällen.

Fazit

Labidochroms-Arten sind sehr gut für eine Vergesellschaftung mit Metriaclima-Arten geeignet.

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